Drei der weltweit modernsten Schwungmassenreibungsprüfstände befinden sich bei Knorr-Bremse. Am Schwungmassenreibungsprüfstand können beim Bremsen einer  simulierten Masse alle Belastungen von Bremssystemen unter realitätsnahen Bedingungen getestet werden. Dazu zählen hohe Beschleunigungen und Geschwindigkeiten, besondere Streckenprofile oder Klimaeinflüsse.

 


Sektoren

Kunde

  • Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH

Projektvolumen

  • 44,5 Mio. € netto (ohne Prüfstandstechnologie)

Projektstatus

  • Abgeschlossen

Architekt

  • Architekturbüro Heese München | Henn Architekten München


Herausforderungen

Die größte Schwierigkeit stellte die schall- und schwingungstechnische Entkopplung der teilweise über 120dB lauten und schwingungsintensiven Prüfeinrichtungen gegenüber den in den OGs integrierten Werkstatt- und Büroflächen innerhalb des Gebäudes dar. Hinzu kamen die individuellen Nutzeranforderungen an TGA und Raumstruktur.

Eine erhebliche Herausforderung stellte die Definition der Nutzervorgaben in Relation zur Gleichzeitigkeit der Fahrversuche dar und somit der anlagentechnischen Vorhaltung seitens TGA.

 

Arbeitsplätze
350
BGF (in qm)
16.900
Prüfstände
ca. 100

Herangehensweise

Planung eines Prüfstandsgebäudes mit assoziierten Büros. In dem Gebäude waren die Prüfstände der Center of Competences KB Rail & KB Truck zu platzieren. Die Bandbreite reicht dabei von kleinen mobilen Prüfeinheiten bis zu einem Prüfstand, der die Höhe eines Einfamilienhauses erreicht und testweise mehr als 2 MW Energie benötigt.

Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Planungsteam, den Nutzern und des Steering-Committees der Knorr-Bremse waren letztendlich der Garant für die erfolgreiche Inbetriebnahme im Jahr 2016.