Väsjön-Stadtentwicklungsprojekt

Das Projekt umfasst den Bau von ca. 3.800 neuen Wohnungen, Schulen, Parks, Plätzen, einem Skicenter, die Schaffung offener Gewässer sowie die Anbindung an den öffentlichen Verkehr per Seilbahn zwischen dem Väsjön-Platz und dem Bahnhof von Häggvik.

Eine enge Zusammenarbeit mit internen und externen Teams ist für die Planung, Entwicklung und Implementierung dieses Großprojekts unerlässlich. Wir haben virtuelle Modelle von Väsjön erstellt, um sowohl die Zusammenarbeit zwischen den Betreibern als auch die Kommunikation mit der Öffentlichkeit zu vereinfachen.

Insgesamt arbeiten Experten aus sieben verschiedenen Büros in Schweden an dem Projekt. WSP ist für die Designdokumentation zuständig, von der frühen Programmphase bis zum Bau. Es wird davon ausgegangen, dass der Bereich 2026 fertiggestellt ist.

 

Langfristige Planung

WSP arbeitet eng mit den Stakeholdern zusammen, um alle Projektphasen (Planung, Entwicklung und Implementierung) zu verfolgen und die Maßnahmen zu identifizieren, die die Stadt in den nächsten zehn Jahren ergreifen muss.

Unsere Aufgabe hat sich mit der Zeit ausgeweitet, auf mehrere Untersuchungen und nachfolgende Unterprojekte. So hat WSP beispielsweise allgemeine Richtliniendokumente entwickelt, wie eine Beurteilung der Auswirkungen auf Kinder sowie Design- und Beleuchtungsprogramme. Darüber hinaus hat WSP Studie hinsichtlich des Schweregrades möglicher Überflutungen durch die Wasserwege sowie eine Risikoanalyse für die Seilbahn durchgeführt.

Der Entwicklungsbetrieb von Väsjön umfasst ca. 75 Mitarbeiter von WSP aus Stockholm, Örebro, Uppsala, Jönköping, Helsingborg, Umeå und Luleå.

Shaima Saghir und Kristina Wilén aus unserem Büro in Uppsala haben ihre Augen auf den Straßen, den Wegen und vor allem auf den Wasserwegen, da die geologischen Bedingungen in Väsjön eine große Herausforderung darstellen. Die neue Konstruktion wird auf einem alten lehmigen Meeresboden gebaut werden, was neue und kreative Lösungen zum Managen und Reinigen des Abwassers auf den Straßen erforderlich macht.

„Es geht um eine ganzheitliche Sicht der Wasserproblematik“, erklärt Kristina. „Alle Systeme sind miteinander verbunden und das Wasser muss gereinigt werden, bevor es in den See fließen kann. Wir müssen das gründlich durchdenken und testen. Es ist in vielen Aspekten ein innovatives Projekt, bei dem wir zusammen mit dem Kunden neue Herangehensweisen entwickeln.“