Eine Tunnelbohrmaschine, die nach ihrer Patin benannt ist
Um diese unterirdische Verbindung herzustellen, wurde ein Stollen mit einem Durchmesser von 3 m auf einer Länge von 1,2 km und in einer Tiefe von 12 bis 20 m gebohrt. Der Vortrieb erfolgte durch die Minitunnelbohrmaschine Giorgia, deren Patin Giorgia Questi stark in das Projekt involviert war. Während der Bauarbeiten wurden mehr als 24’000 Tonnen Schutt abtransportiert und auf dem Baustellenplatz in Le Verney wiederverwertet.
Durch die Rhone-Ebene auf dem Gebiet der Gemeinde Martigny führend, verlief der Durchbruch der Minitunnel zwischen verschiedenen Schichten des Grundwassers über die gesamte Länge des Stollens. Eine Premiere in der Schweiz. Dank der besonderen geologischen Bedingungen an diesem Ort in der Rhone Ebene war dieser Durchbruch möglich.
In dem gegrabenen Stollen verläuft eine unterirdische Leitung, die insgesamt 12 380-kV-Kabel von der Station La Bâtiaz aufnehmen soll. Diese Kabel sind daher für die Fertigstellung der Verbindung zwischen dem Schweizer Höchstspannungsnetz und dem Kraftwerk Nant de Drance von entscheidender Bedeutung.