Komplexe Hydrodynamik
Im Auftrag des Vereins überarbeitete WSP das Gesamtkonzept der Entwässerung. In der ersten Phase erfassten und verarbeiteten die Ingenieure die relevanten Daten aller Systemkomponenten, wie Tobias Kieliger, Projektleiter bei WSP, erklärt: "Wir müssen genau wissen, wie viel Abwasser anfällt, wo und wann, ebenso wie die Mengen, die die Pumpstationen, Speicherbecken und Leitungen bewältigen können. Das ist die Grundlage für zukünftige Optimierungsmaßnahmen". Es besteht Handlungsbedarf, denn bei starken Regenfällen sind die Kraftwerke oft nicht in der Lage, das Abwasser der Gemeinde Ingenbohl zu behandeln. Die WSP-Ingenieure nutzen daher ein hydrodynamisches Modell, um den potenziellen Zufluss von Schmutz- und Mischwasser zu simulieren: "Diese Berechnungen sind sehr komplex, sie beziehen die Daten der Anlagen des Abwasserverbands sowie der kommunalen Abwassernetze der Mitgliedsgemeinden mit ein."