Der Bau dieser neuen Kläranlage folgt dem gestiegenen Bedarf an Einwohnerwerten (EW), muss aber auch den neuen Umweltnormen entsprechen, indem die Mikroverunreinigungen des Einzugsgebiets von La Villette und Annemasse Agglo behandelt werden. Zu diesem Zweck wurde WSP mit folgenden Kompetenzen beigezogen:
- Als Fachingenieur für Geotechnik und Spezialarbeiten;
- Als Fachingenieur für Abwasseraufbereitung und Hydraulik, einschliesslich der Behandlung von Mikroverunreinigungen, Klärschlamm und Abluft.
Letztendlich wird bei dieser Anlage die Vorbehandlungsstufe vollständig erneuert und ein neuer nitrifizierender Belebtschlamm eingesetzt werden. Sie wird in der Lage sein, grenzüberschreitende Mikroverunreinigungen zu behandeln, indem sie das behandelte Wasser der ARA Villette (80.000 EW) und der ARA Ocybèle (136.000 EW) zusammenführt, und ihre Schlammbehandlungskette wird auf den neuesten Stand gebracht.
Die Durchführung der Projektkoordination von Planung und Ausführung erfolgt in BIM, wobei die Umweltauswirkungen reduziert und die Ressourcen maximal genutzt werden:
- Energetische Verwertung von Wärme und Kühlaggregaten für die Klimatisierung;
- Anbringung von 667 Solarpaneelen;
- Architektonische Einbindung in die Umgebung (Gestaltung mit Holzfassaden);
- Erhaltung des Grundwasserflusses in den Schwemmlandböden;
- Einführung von konservativen Massnahmen zur Behandlung von Mikroverunreinigungen.